Der “Sexreport 2008″, in Auftrag gegeben und mit Bildchen und Filmchen versehen von Pro Sieben präsentiert, enthält neben manch erschreckenden Erkenntnissen auch Beruhigendes. Stern.de fand es (für uns) im Gespräch mit Jakob Pastötter heraus – er ist wissenschaftlicher Leiter der Studie, die dem “Sexreport” zu Grunde liegt:
“Laut Studie soll es nur 1,8 Prozent Homosexuelle geben. Bisher geht der renommierte Kinsey-Report aus den USA von rund zehn Prozent der Bevölkerung aus.”
“Ja, das ist in der Tat äußerst merkwürdig. Eine Erklärung wäre, dass sich viele Schwule in Deutschland im Gegensatz zu den USA nicht als solche begreifen, sondern als bisexuell ansehen. Zudem wurde bei Kinsey gefragt, wer überhaupt einmal einen gleichgeschlechtlichen Orgasmus erlebt hat. Das sind natürlich deutlich mehr, als es Homosexuelle gibt.”stern.de-Interview mit dem wissenschaftlichen Leiter der dem “Sexreport 2008″ zugehörigen Studie, Jakob Pastötter, stern.de, 22. September 2008
Differenz zwischen den paar im Alltag wahrgenommenen und jenem Sagen umwobenen 5 bis 10 Prozent Anteil bilden, diskriminiert, verängstigt und traumatisiert in irgendwelchen Schränken? In Speisekammern?



Das ist das süßeste Schranklesben-Bildchen, das ich jemals in meinem Leben gesehen habe!!! Beinahe verlokt es dazu, darin leben zu wollen :-)
Mich haben die 1,8 % auch erschreckt. Allerdings wurden die Umfragen, die die Daten zum “Sexreport 2008″ erhoben haben, ausschließlich in heterosexuellen Medien geschaltet und beworben. Hätten sie einen Link auch auf lesben.org gestellt, sähe das Ergebnis ganz anders aus!