Die Stadt Hobarth in Tasmanien (siehe Karte) hat sich bei Tasmaniens Lesben, Schwulen, Bisexuellen und
Transgender dafür entschuldigt, dass sie vor 20 Jahren etwas niedergeschlagen hat, das manchen als das “Stonewall Australiens” gilt.
1988 war Homosexualität noch illegal. Aus der lesbisch-schwulen Bewegung gab es einen Stand auf einem öffentlichen Markt, mit dem die Aktivistinnen und Aktivisten für eine Legalisierung warben. Jemand beschwerte sich über das unmoralische und illegale Vorgehen und der Stadtrat verbot diese Informationskampagne. Die Gruppen setzten sich über das Verbot hinweg. Bei der darauffolgenden Räumung wurden 130 Aktive inhaftiert.
Es dauerte weitere neun Jahre, bis die Gesetze gegen Homosexualität aufgehoben waren.
“Der Stadtrat von Hobart entschuldigt sich für das Verbieten des Stands für die Rechte Homosexueller auf dem Salamanca Markt 1988 und für die darauffolgenden Inhaftierungen und Verbote. Wir bedauern den Schmerz und die traumatische Erfahrung, die bei allen Betroffenen entstanden sind, das bezieht Menschen aus der GLBTI Community ein, deren Familienangehörige, Freundinnen und Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie die Beamtinnen und Beamten, die die damalige Entscheidung des Stadtrats ausführen mussten. Wir entschuldigen uns auch dafür, dass die Maßnahmen Böswilligkeit und Diskriminierung gegen die Community begünstigt haben mögen,”
sagte Rob Valentine, Oberbürgermeister von Hobart.
Links und Quellen:
- Tasmanian Gay and Lesbian Rights Group

- Presseerklärung der TGLRG vom 11. Dezember 2008
-
vollständiger Text der Entschuldigung
- LGBT-Gruppen akzeptieren die Entschuldigung
- Tasmanien-Reisen bei rainbowtourism.com



da könnte sich unter anderem die stadt heidelberg mal anschließen und jetzt geht das schon wieder los mit der willkür gegen behinderte lesben