Als “obdachlose Prostituierte mit Universitätsabschluss” bezeichnen sie Sabine König und Anne K. Jung 2003 in lespress.
“The part where she said, ‘ She’s a man-hater, not a lesbian’ . . . . I thought that was just totally unwarrented. Because I have been a lesbian . . . Although at the time time I wasn’t sexual, I was into all kinds of other things. . . . The way it was worded gave the impression that I’m a heterosexual, you know. . . . “
(zitiert nach Freddie Baer: About Valerie Solanas, womynkind.org)
“Obwohl er von Schuld- und Schamgefühlen, Angst und Unsicherheit aufgefressen wird und – wenn er sich glücklich fühlt – nur ein kaum wahrnehmbares körperliches Gefühl aufbringt, ist der Mann gleichwohl wie besessen aufs Vögeln aus; er wird durch einen See voll Rotz schwimmen, meilenweit durch bis zur Nase reichende Kotze waten, wenn er nur glaubt, dass am anderen Ufer ein freundliches Vötzchen auf ihn wartet. Eine Frau, die er verachtet, wird er trotzdem vögeln, irgendeine zahnlose alte Hexe, und darüber hinaus für diesen Glücksfall noch bezahlen.
Warum? Um die physische Spannung loszuwerden? – das ist keine Antwort, denn dafür genügt die Onanie. Auch zur Stärkung des eigenen Ich dient es nicht – das würde nicht erklären, warum er Leichen und Säuglinge fickt.”
Interessant fand ich bei alldem auch, auf der Literaturlandkarte zu lernen: Wer Valerie Solanas liest, liest sehr wahrscheinlich auch Alan Dean Foster, Sylvia Plath, Sartre und Douglas Adams. Was für Beliebigkeit spricht … oder für einen ausgeprägten Sinn für Punk.



