Anlass zu Spekulation gibt es immer, wenn prominente Lesben sich outen, und es war nicht anders bei Miriam Meckel und Anne Will, als sie vor knapp zweieinhalb Jahren im November 2007 als Paar an die Öffentlichkeit gingen: Ob eine bekannte Boulevardzeitung sie unter Druck gesetzt hatte, nach dem Motto, “entweder ihr macht’s öffentlich oder wir tun’s”, haben sich viele gefragt. Ob sie vielleicht heiraten wollten oder sich lesbenpolitisch engagieren?
Nichts davon. Es war wegen der Häppchen:
Wir wollten einfach in der Lage sein, auf eine öffentliche Veranstaltung zu gehen und am selben Tisch zu sitzen.
verriet Miriam Meckel Spiegel online. Und das Thema lesbische Klischees behandelte sie gleich mit.
Superschön, wenn berühmte Lesben mal etwas aus ganz normalen Gründen machen, statt wegen Gewalt, Angst, Politik, Moral oder anderer gewichtiger Motive! Einfach nur, um auch beim Buffet zusammen sein zu können. Da sind die beiden gleich schon wieder Vorbilder – gewohnt ungewollt.
Links und Quellen:
Miriam Meckel und das Lesben-Klischee, Spiegel online 7.3.2010
geschrieben am 28. Februar 2010 von Astrid --> · 5 Kommentare
Heute haben wir nochmals unsere Ideen und Gedanken zum Thema Netzwerken von gestern aufgegriffen und zu Ende gebracht.
Es hat sich ergeben, dass wir eine Vernetzung sowohl im virtuellen als auch realen Raum brauchen, wobei eine Verneztung im virutellen Raum eher in die Breite geht, also viele erreichen kann, während die Vernetzung im realen Raum, also von “Angesicht zu Angesicht” eine Vertiefung der Vernetzung, der Themen besser ermöglicht. Wir können uns intensiver mit den Themen beschäftigen. [... WEITERLESEN →]
geschrieben am 27. Februar 2010 von Astrid --> · 1 Kommentar
Ich sitze hier in Frankfurt, im Hotel am Berg und berichte live.
15 Lesbenaus nah und fern (Dresden, Zürich, Bremen, Berlin, Köln, Mainz, Frankfurt, Heidelberg und andere Orte) haben sich zusammen gefunden, um Themen, die uns bewegen, zu diskutieren.
Folgende Themen werden erst mal in den Raum gestellt:
- Networking: Verknüpfung von virtuellem und realem Networking, Community
- Umsturz des Patriarchats mit Hilfe des Internets? Welche Utopie brauchen wir dafür?
- Wie können wir die Lesbenliteratur voranbringen?
- Mission Accomplished? – Sind wir schon in der Mehrheitsgesellschaft angekommen? [... WEITERLESEN →]
Zu den Olympischen Sommerspielen in Peking haben wir lesbische Sportlerinnen vorgestellt und lange Zeit sah es so aus, als seien die in Kanada antretenden Wintersportlerinnen allesamt Heteras. Das konnte einfach nicht wahr sein. Schluchz.
Dabei war alles so gut vorbereitet: Das erste Mal gibt es ein richtiges Zentrum für lesbische Sportlerinnen und schwule Sportler, das Pride House, in Whistler und in Vancouver. L-talk war extra investigativ unterwegs um frostige Lesbenspuren in Parks und auf Stegen aufzuspüren. Wo blieben nur die lesbischen Sportlerinnen?
Das war der Stand von letzter Woche. Aber jetzt: Habt ihr die tollen Frauen gesehen, die, lesbisch wie wir, aber viel sportlicher, in Kanada am Start sind? [... WEITERLESEN →]
geschrieben am 21. Februar 2010 von Joni.T --> · 10 Kommentare
Erstaunliche Attribute werden mit dem neuen Außenminister kombiniert und das ungewöhnlichste – im Zusammenhang mit einen Außenminister – ist bislang “schrill”. Tatsächlich scheint die bürgerliche Presse ihre CSD-Berichterstatter auf die FDP los gelassen zu haben:
“Schonungslos und schrill” findet der Spiegel die Performance des FDP-Vorsitzenden, die Rheinische Post stellt eine “Rückkehr des schrillen Guido” fest während ihre Therapie-Abteilung ihm zwecks Erklärung des Schrill-Symptoms “Panik ob des Liebesentzugs in den Umfragen “diagnostiziert, und der Stern bemüht sich nicht einmal, zwischen dem einen und dem anderen einen Zusammenhang herzustellen: “Und dann sprach er, spitz und schrill, einmal mehr über die fehlende ‘Leistungsgerechtigkeit’ in Deutschland.” [... WEITERLESEN →]
Am 24. März 2010 ist wieder Ada Lovelace Tag und L-talk wird auch dieses Jahr dabei sein!
Worum geht’s?
Der Ada Lovelace Tag ist ein internationaler Bloggerinnen-Tag, an dem die Errungenschaften von Frauen in Technologie und Wissenschaft gefeiert werden.
Der erste Ada Lovelace Tag fand am 24. März 2009 statt und war ein großer Erfolg. Fast 2.000 verpflichteten sich, einen Beitrag zu schreiben und mehr als 2.000 beteiligten sich auf Facebook. Mehr als 1.200 Beiträge wurden in die Ada Lovelace Listen aufgenommen, Hunderte Blogs auf der ganzen Welt beteiligten sich. [... WEITERLESEN →]
geschrieben am 12. Februar 2010 von Konny --> · 1 Kommentar
Viel gibt es nicht, aber immerhin zwei Lesbenfilme sind erwähnenswert. Zum einen The Kids are all right von Lisa Cholodenko, von der wir 1998 High Art gesehen haben. In ihrem neuen Film geht es um eine Regenbogenfamilie, in der die Kinder, weil sie es wollen, ihren Vater, den Samenspender kennenlernen. Der zweite Lesbenfilm The Owls ist von Cheryl Dunye, sie kennen wir vom 1996 entstandenen Film The Watermelon Woman. In The Owls geht es um die Mitfrauen einer ehemaligen Lesbenband, bei einer Zusammenkunft nach Jahren passiert ein bedauerlicher Unfall: eine Besucherin kommt ums Leben.
geschrieben am 10. Februar 2010 von Joni.T --> · 1 Kommentar
Eine neue k.d. lang: Recollection!
Kaum eine Lesbe war nicht irgendwann in ihrem lesbischen Werden und Sein von k.d. lang gefesselt … und viele von uns ertragen sogar Country Musik, wenn sie von k.d. stammt. Eine ganz persönliche Favoritin ist Big Boned Gal von der Scheibe Absolute Torch And Twang, 1989 (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1990, allein die Klamotten!). Das Stück fehlt allerdings in der neuen Box, die konzentriert sich auf Klassiker wie Trail of Broken Hearts, Barefoot oder Sexuality.
Verena von der Mädchenmannschaft empfiehlt Beckenbodentraining für mehr Selbstbewusstsein im Unterleib, bei dieStandard wird über neue Normen im Intimbereich diskutiert (176 Kommentare und Beiträge in zwei Tagen!) und Lizzy the Lezzy , unsere israelische Freundin mit dem bewundernswerten Talent, in komplexen Problemstellungen mehr komödiantisches als tragisches Potenzial aufzuspüren, hat Vajazzling für sich entdeckt:
geschrieben am 6. Februar 2010 von Joni.T --> · 1 Kommentar
Anne Stuart wurde am 6. Februar 1665 in London geboren. Sie war von 1702 bis 1707 Königin von England und Schottland und von 1702 bis 1714 Königin von Irland. Am 1. Mai 1707 wurde Anne zur ersten Herrscherin über das neu vereinte Großbritannien.
Über Anne Stuart gibt es viele spannende Geschichten. In ihrer Lebens- und Regierungszeit befand sie sich immer wieder nahe dem Zentrum grundlegender Umwälzungen, dazu gehören die Vereinigung Schottlands und Englands zu Großbritannien, die Festlegung des protestantischen Glaubens für den Thron und die ersten Grundlagen für den Ausbau des britischen Empires.
Lesbengeschichtlich interessant ist Anne Stuart insbesondere wegen ihrer Beziehung zu Sarah Jennings.